so you scream about it in the night

in the niiiiight.... ♥

Sorry, bin absolut auf 18 Karat Gold hängengeblieben, obwohl ich das Lied eigentlich schon lange kenne. So ist es manchmal.

Gestern war ich mit zwei Freundinnen in einem tollen, "undergroundigen" Club, in dem sehr interessante, sympathische Leute rumliefen und tolle Bands spielten, bzw. zwischendurch auch gute Musik vom Band gespielt wurde.
Ich hab einiges getrunken, so richtig voll war ich aber nicht. Hatte ich auch eigentlich nicht vor.
Die laute Musik. Die Lichter. Getränke. Viele Menschen.
Ich brauchte es mal wieder und es tat SO gut.

Ehrlich gesagt, ich will noch mehr. Mehr, mehr, mehr.

Aber naja, morgen geht eine weitere, scheißlangweilige Woche los und alles rückt in weite Ferne, sowohl die Erinnerung an gestern/heute Nacht und auch die Aussicht auf ein vergleichbares Ereignis.

Aber noch ist Sonntag und ich blende das Anstehende mal aus, so lange es noch geht.

Essenstechnisch lief es ganz normal. Ganz normal heißt in meiner Situation gut. Denn noch vor Kurzem lief es furchtbar - in Endlosschleife.
Schritt für Schritt, diesem Konzept bin ich heute gerecht geworden.

Bemängeln wäre, dass ich zu spät noch eine relativ große Portion gegessen hab. Nach 17 Uhr sollte Essverbot sein, ich hab nach 18 Uhr gegessen. Und der Nachschlag, so klein er auch war, hätte nicht sein müssen.

Aber hey.



30.11.08 19:24


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keine Extreme, aber Prinzipien

Ich habe jetzt sehr lange darüber nachgedacht, was ich wirklich will. Habe nach Gründen für mein letztes, langes, teilweise noch andauerndes Motivationstief gesucht. Es kann nicht sein, dass das Ganze so viele Probleme zu bereiten scheint, wenn nichts weiter dahintersteckt.

Ich glaube, es liegt daran, dass mich nie jemand "fett" genannt hat. Nicht einmal dick. Objektiv gesehen war ich das auch nie. Selbst, als ich mir über die Themen Gewicht und Figur nie Gedanken gemacht habe und ca. 60kg auf meine 1,72m auf die Waage gebracht habe, kam ich mir nicht bedeutend zu dick vor. Ich habe bisher immer Komplimente für meine Figur bekommen.

Als es angefangen hat, wollte ich ein paar Kilo loswerden, um weniger "weich" zu wirken. Kurz darauf hab ich mich in Thinspirations quasi verliebt und dachte "SO will ich aussehen". Der Gedanke, nur schön zu sein, wenn man dünn ist, manifestierte sich immer mehr.

Jetzt sehe ich das ein bisschen anders. Es gibt durchaus sehr viele Frauen, denen Kurven einfach unheimlich gut stehen.
Ich sehe mich halt einfach nicht als solche Frau. Es passt nicht zu mir. Doch fertig und klapperdürr auszusehen kommt mir auch nicht glamourös vor. Ich habe mich inzwischen von dem Wunsch verabschiedet, extrem dünn werden zu wollen.. Er war lange präsent, doch nun kann ich ihm nicht mehr viel abgewinnen.
Ich will schlank sein, ja. Objektiv gesehen bin ich vielleicht sogar schon schlank, zumindest aber normal. Ich will aber anders schlank sein. Nicht BMI 19-schlank sondern BMI 17-schlank. Ganz einfach.
Als ich ca. 52-53kg wog, habe ich nur weitergehungert, weil es nicht GENUG war. Jetzt, mit Abstand zu der Sache sehe ich, dass ich damals ungefähr den Körper hatte, der mir bei meinem "Bau" erstrebenswert vorkommt. Mein Bauch war sehr flach, meine Rippen haben sich leicht abgezeichnet, meine Schultern waren leicht spitz, mein Becken trat deutlich hervor, meine Beine waren schön schlank, meine Arme zierlich. Und doch hatte ich noch Busen & Po, also noch Form. ZU dünne Frauen sehen mir irgendwann zu maskulin aus, nicht mehr... so elegant, ladylike.
Zart aber weiblich. So bei 50-53kg sollte das bei mir erfüllt sein.
Ich will nicht ewig dem nächsten Ziel hinterherjagen. Ich will dieses eine Ziel erreichen und es halten.
Das schöne Gefühl des Hungers spüren, aber Qualen vermeiden.
Und mich nicht dem verhassten Gefühl von zittriger Schwäche aussetzen müssen.
Nicht tausend Crash-Diäten ausprobieren, um kurz darauf dem Jojo-Effekt zu erliegen. Schritt für Schritt.
Es ist machbar. Es erfordert Disziplin, Zurückhaltung auf lange Zeit. An diese Gefühle will ich mich gewöhnen. Kontrolle ja -aber nur bis zu einem bestimmten Grad.
Normal, aber nicht viel essen. Sport treiben, aber nicht exessiv.
Ich will mich in meinem Körper wohlfühlen können, ihn schön finden. Ich will das Gefühl haben, mein Essverhalten leicht zu kontrollieren, keine großen Ausrutscher erleben.
Doch ich will mein Leben genießen.

Das alles ist für mich in diesem Rahmen machbar. Es ist kein zu hoch angesetztes Ziel, doch es würde mich, so glaube ich, zufrieden stellen.




Nun ist Geduld mit mir selbst gefragt. Jedoch keine windelweiche "wenn nicht heute, dann morgen"-Geduld, die alles verzeiht.
Ich darf nicht zu viel auf einmal von mir selbst erwarten, darf mir aber auch nicht alles erlauben. Schritt für Schritt. Nachdenken und so. Mit ruhiger Bestimmtheit rangehen.

Heute zum Beispiel habe ich keinen Fressanfall gehabt, keine Süßigkeiten gegessen, nur gesunde Sachen. Das ist das positive. Das negative, der Punkt, an dem Geduld gefragt ist, ist die Masse. Ich glaube, es war zwar gesund, aber etwas zu viel.
Oder zumindest hab ich zu spät gegessen. Idealerweise verlege ich den "Essensschwerpunkt" auf den Vormittag.
Naja.

Das wärs.
Ach, eine Sache noch: Nie, niemals wieder Kotzen.
2x Blut gespuckt, ewige Bauchschmerzen danach, rissige Mundwinkel und diese Kopfschmerzen (Druck im Kopf, Gefahr: Ader im Gehirn könnte platzen -> Tod)in der letzten Zeit sind mehr als genug Gründe, dem Ganzen ENDLICH! ein Ende zu bereiten.
Außerdem ist Disziplin zurückerlangen wohl kaum möglich, wenn die Option Kotzen noch beständig ist.


 Jetzt war es das. Bis dann.

28.11.08 21:33


bitch bitch bitchy bitch whore

Ich lebe noch, habe ein Fresswochenende eingelegt und sehr zugenommen -.-

Mein Ziel, die 55,0kg bis Mittwoch morgen zu erreichen ist jetzt unerreichbar. Mich trennen 1,8kg.
Fuck! Ich bin so dummdummdummdumm ...

Tut mir Leid, dieser Beitrag ist relativ sinnfrei, plakativ ES-Blog und Verschwendung.
Aber ich will auch die Tiefen festhalten.

Ziele?
Erst, wenn ich wieder "drinnen" bin. Wenn ich das Gefühl zurückerobert habe, wenn ich es mir verdient habe, wenn es nicht allzu lächerlich aussieht.

 

24.11.08 18:27


Ich bin heute nicht zur Schule gegangen, mir ging es heute morgen nicht so. Normalerweise isst man nicht sehr viel, wenn man krank ist, aber heute war es schlimm.
Ich hab viel zum Frühstück gegessen und wollte den Rest des Tages wenig essen. Dann, gegen mittag, hab ich mir ein bisschen Obst & Gemüse geschnippelt und wollte es etwas in der Pfanne mit Honig dünsten. Es hat nicht geschmeckt und dann hatte ich Lust auf etwas "richtiges" -.- So fing es an.

Insgesamt hab ich 3x gefressen und gekotzt und dadurch bin ich wieder bei 56,4kg, dabei war ich schon wieder auf 55,7.
Baah wie blöd bin ich denn?!

Morgen werde ich ebenfalls zuhause bleiben und so lange wie möglich nichts essen. Am besten, ich schlafe, solange es geht. Erlaubte Nahrungsmittel sind Möhren, Apfelsinen, Mandarinen und Weintrauben. Und natürlich Brühe, Tee, Kaffee etc.
Da ich allein bin, kann ich auch ruhig mal eine rauchen statt zu essen.
Heute habe ich alle 3 Herr der Ringe- Filme gesehen, morgen werde ich mich auch mit DVD's gucken, Bücher lesen und Zimmer aufräumen ablenken.

Ich glaube, das mit dem Wiegen reduzieren müsste ich langsamer angehen. Erstmal damit anfangen 1x am Tag auf die Waage zu gehen, morgens.
Es hat sich gezeigt, dass ich mich wohl doch nicht so gut einschätzen kann.


20.11.08 20:55


catch me, find me, see me

Ich hab absolut keine Ahnung, was ich wiegen könnte. Ungewohnt, sich nicht zweimal am Tag zu wiegen.
Ich denke, essenstechnisch wird es besser, zwar langsam aber sichtbar.
Heute hab ich 1 Optiwell Joghurt, 1 Apfel, 1 Teller Gemüsereis mit Soße, ein paar Löffel Magerquark und leider (!!!!) ein paar Gabeln vom Dönerteller meines Bruders gegessen -.- Das war bescheuert, aber der Rest ging, zumal alles auf dem Vormittag lag. Ich hab mich heute auch recht viel bewegt, bin lange gelaufen und so.

Gestern war es ungleich besser. Glaube ich. Ich habe 1 Schüssel Cornflakes, 1 halben Teller Nudeln, 1 Kiwi und 1 Optiwell Joghurt gegessen. Und Nachmittags gar nichts.

Ok, beide Tage sind ungefähr gleich. Sehen nicht besonders aus, aber für mich ist es eine deutliche Verbesserung, zumal ich dem typischen Fressanfall am Nachmittag entkommen bin^^

Mir ging es gestern echt scheiße. Ich hab mich mit meiner Freundin gestritten... Allgemein leide ich schon ziemlich lange unter dieser Freundschaft, die eigentlich keine ist. Ich muss immer zuhören, die ganze Zeit, ihre "Probleme" auswerten und ihr gut zureden. 100% der Zeit. NIE geht es um meine Probleme. Und ich bin der Meinung, dass meine etwas wichtiger sind. Es ist einfach so, dass sie gar nicht zu schätzen weiß, wie viel Glück sie hat. Sie kommt aus einer Friede-Freude-Eierkuchen-Familie, eine Situation, die ich überhaupt nicht kenne.

Ich gebe mir alle Mühe, eine gute Freundin zu sein, und es kommt NICHTS zurück.
Das brauche ich einfach nicht.
Ich sollte andere Freundschaften verstärken. Es ist ja nicht so, dass ich sonst keine habe, aber die sind irgendwie... oberflächlich geworden. Vielleicht, weil ich a) mich eh schon unheimlich zurück ziehe und b) zu viel Zeit mit ihr verbringe.
Ich sollte das reduzieren.

Vielleicht nicht gerade jetzt, ihr Freund hat sich nämlich gerade von ihr getrennt. Das ist das erste wirkliche Problem von ihr, dass ich kenne. Erst hab ich mich deshalb wirklich noch mehr angestrengt, ihr zu helfen, aber jetzt ist es so, dass sie der ganzen Welt davon erzählt und von überall Mitleid ergattert. Und das, obwohl sie gerade einen neuen Typen kennengelernt hat und mit dem rumflirtet. Hat ja echt lange gedauert mit ihrer Trauer. (Erst seit Samstag ist Schluss)
Naja.... das kotzt mich irgendwie an. Auch diese ganze Leidenstour von ihr. Sie klagt über Schlafstörungen etc. Von mir weiß sie schon ewig, dass ich ziemliche Schlafstörungen hab und nie hat sie auch nur einmal nachgefragt, wie es mir dabei geht. Als ich so schnell fast zehn Kilo abgenommen hab... NICHTS! Sie ist so egoistisch, hat null feingefühl.

Ich geh kaputt an dieser Freundschaft.


Gestern hat mich das halt sehr runtergezogen.
Naja, dann sind noch ein paar familiäre Streitigkeiten dazugekommen, ich hab meine Angstzustände und Zweifel an meinem ganzen Leben, meiner Existenz etc. aufgewühlt und hab zwei Stunden lang geheult. Es war so krass teilweise...
Es war richtig physischer schmerz, ich musste mir ständig den Bauch halten und die Hand an mein Herz pressen und so.. Ich hab keine Luft bekommen, ich hab die Fenster aufgerissen, aber da, wo ich zu ersticken drohe, kam einfach keine Luft an...

Irgendwann hat mich der Schlaf erlöst.
Ich hatte mal wieder viel zu wenig davon. Tja.


Heute ging es mir trotzdem allgemein viel besser. Irgendwo helfen solche Zusammenbrüche. Ich konnte meiner "besten" wieder einigermaßen freundlich und munter gegenübertreten, hatte eine etwas verbesserte Grundstimmung.

Mit dem Essen lief es einigermaßen. Nur halt das bisschen Dönerfleisch.... ARGH! Das hätte nicht sein dürfen -.-

Und jetzt mache ich mir Sorgen um den morgigen Tag.
In unserer Projektgruppe werden wir morgen nämlich kochen.
Ich probiere, morgen ein kleines bisschen mehr zu frühstücken (2 Knäckebrote, paar Weintrauben?) um dann nicht so einen Riesenhunger zu haben.
Und dann nachmittags höchstens noch einen Optiwell-Joghurt und etwas Obst. Ich muss halt aufpassen, nicht zu spät zu essen.

Achja, nochwas: Meine Mutter war heute einkaufen und hat wieder absolut fettiges Zeug mitgebracht. Und leider sind da Sachen dabei, bei denen ich leicht schwach werde ;( Schokomüsli, meine ewige Sünde. Aber ich wünsche mir zu sehr, wieder die Kontrollierte zu werden. Ich werde das nicht alles wegschmeißen für ekliges Schokomüsli. Punkt.

Hoffentlich klappt alles gut.
(was für ein Versagersatz o.O)

NA SICHER klappt es

18.11.08 20:07


15 Minuten...

noch 15 Minuten und der PC fährt vorraussichtlich automatisch runter.
Schuld daran ist mein Stiefvater, der sich mal wieder künstlich über meine "Faulheit" aufgeregt hat und so ein Sicherungsprogramm installiert hat. Verdammt uncool, am Wochenende schon ab 22 Uhr vom Internet getrennt zu sein o.O

Ich hab mich vorhin so darüber aufgeregt, aber im Moment geht es wieder. Ich hab sogar gute Laune, ich schiebe das auf die Musik, die ich gerade höre (ich habe Tegan und Sara bei youtube entdeckt <3), denn realistisch gesehen gibt es keinen Grund dazu.

Ich habe mich an keine Essensvorgabe gehalten, keinen Sport gemacht.
Ich kann einfach nicht verstehen, woher meine positive Stimmung kommt, aber sie ist da!
Verdammt untypisch für mich.

Aber ich genieße es.

Vielleicht ist das der auschlaggebende Punkt für einen richtigen Neustart.
Von jetzt an bewerte ich keine Tage mehr, sondern ich zähle in Wochen. Das heißt, wenn ein Tag schlecht gelaufen ist, wird der nächste eben besser und das Resümee wird am Ende der Woche gezogen. Mehr Möglichkeiten, sich noch zu verbessern, einen schlechten Tag durch einen besseren zu relativieren. Ein realistischerer Einblick in Vor- und Rückschritte.

Und weil ich keine Lust hab, den morgigen Tag zu der restlichen besch..eidenen Woche zu zählen, beginnen meine Wochen halt am Sonntag.
Ich probiere, das Wiegen langsam zu reduzieren. Vielleicht erstmal blos alle 2 Tage, dann alle 3 Tage und so weiter, bis ich 1-2x die Woche auskomme.

Ich überlege gerade, wie ich das morgen machen soll. Es gibt mein absolutes Lieblingsessen, Schnitzel :/
Frühstück & Abendbrot weg.
Oder so.

 

 

Bis morgen ..

15.11.08 21:58


pressure pressure

pressure

Ich mache zur Zeit nicht besonders viel, obwohl es so viel zu tun gibt. Es ist, als würde ich angesichts des Bergs an Aufgaben sofort aufgeben.

Wie ein Wanderer, der vor einem riesigen Gebirge steht und plötzlich erkennt, dass seine Vorbereitung nichts war, er sich überschätzt hat.
Er könnte es natürlich probieren und wahrscheinlich wäre die Erfahrung es wert, aber der Respekt, die Angst, zu Scheitern und der Wunsch, zu fliehen, ist größer.

Diese Sichtweise lässt mich erst Erkennen, dass ich ein Feigling bin.
Dass ich mich von der Schule viel zu sehr fertig machen lasse, obwohl es gar keinen Grund gibt. Denn eigentlich geht es ja wieder "bergauf".

Ich selbst bin es. Mein Kopf macht mir, wie so oft, einen Strich durch die Rechnung. Doch bisher hab ich immer so gerne nachgegeben.
Meine Schwäche akzeptiert und zu rechtfertigen versucht.
Aber damit muss Schluss sein, sonst kann ich mich nicht weiterentwickeln, nicht aus meinem eigenen Schatten treten, meine Blockaden nicht überwinden.

Ich hasse meine Gefühle
Und meine Hilflosigkeit
Aber ich bin mir ganz sicher
Das geht vorbei mit der Zeit


das muss es.


Ich werde in den nächsten paar Minuten den PC ausmachen, aufräumen und Latein anpacken. Unheimlich viel Stoff zum Nachholen, soo viele Vokabeln, Grammatikregeln und Deklinationen zu lernen, und morgen ist Klassenarbeit.

Ich kann ja wenigstens probieren, so viel wie möglich zu schaffen.

13.11.08 17:55


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