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Ich mache zur Zeit nicht besonders viel, obwohl es so viel zu tun gibt. Es ist, als würde ich angesichts des Bergs an Aufgaben sofort aufgeben.

Wie ein Wanderer, der vor einem riesigen Gebirge steht und plötzlich erkennt, dass seine Vorbereitung nichts war, er sich überschätzt hat.
Er könnte es natürlich probieren und wahrscheinlich wäre die Erfahrung es wert, aber der Respekt, die Angst, zu Scheitern und der Wunsch, zu fliehen, ist größer.

Diese Sichtweise lässt mich erst Erkennen, dass ich ein Feigling bin.
Dass ich mich von der Schule viel zu sehr fertig machen lasse, obwohl es gar keinen Grund gibt. Denn eigentlich geht es ja wieder "bergauf".

Ich selbst bin es. Mein Kopf macht mir, wie so oft, einen Strich durch die Rechnung. Doch bisher hab ich immer so gerne nachgegeben.
Meine Schwäche akzeptiert und zu rechtfertigen versucht.
Aber damit muss Schluss sein, sonst kann ich mich nicht weiterentwickeln, nicht aus meinem eigenen Schatten treten, meine Blockaden nicht überwinden.

Ich hasse meine Gefühle
Und meine Hilflosigkeit
Aber ich bin mir ganz sicher
Das geht vorbei mit der Zeit


das muss es.


Ich werde in den nächsten paar Minuten den PC ausmachen, aufräumen und Latein anpacken. Unheimlich viel Stoff zum Nachholen, soo viele Vokabeln, Grammatikregeln und Deklinationen zu lernen, und morgen ist Klassenarbeit.

Ich kann ja wenigstens probieren, so viel wie möglich zu schaffen.

13.11.08 17:55
 


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